Was ist NLP?

NLP ist die Abkürzung für Neuro-Linguistisches Programmieren.

Gelungen ist für mich die Zusammenfassung von Rauen. Er sagt über NLP, es ist die „Abkürzung für einen Komplex ganzheitlicher und effektiver Kommunikations- und Verhaltenstechniken:

  • Neuro steht für die Informationen, die der Mensch mit seinen Sinnen aufnimmt und neurophysiologisch verarbeitet.
  • Linguistisch umfasst alle sprachlichen Formen, die ein Mensch nutzt, um die eigenen Gedanken oder das eigene Verhalten nach außen hin zu organisieren.
  • Programme können die Lern- und Lebenserfahrungen eines Menschen (Verhaltensmuster) sein, die hilfreich sind, bestimmt Ergebnisse zu erreichen.

NLP setzt Worte, Gedanken und Verhaltensweisen einer Person in Beziehung zu ihrem bewussten und unterbewussten Zielen.“

NLP bietet Werkzeuge …

  • zur Herstellung vertrauensvoller Beziehungen mit unterschiedlichen Klienten,Bildergebnis für Bild Kommunikation pixabay
  • zum Verständnis der ganzheitlichen Struktur und Wirkung von Einstellungen, Überzeugungen, Werten und Selbstbildern,
  • zu einem erweiterten Verständnis der Wirkung von Sprache,
  • zum prozessorientierten Arbeiten, das sowohl die Integrität und Privatsphäre der Klienten schützt, als auch dauerhafte Veränderungen erleichtert,
  • zum lösungsorientierten und kurzzeittherapeutisch ausgerichteten Setting.“ (www.dvnlp.de)

NLP bezieht sich auf die Wahrnehmung mit allen Sinnen, befasst sich mit der Sprache als Ausdrucksmittel, nimmt die Gedankenwelt in den Blick, beschäftigt sich mit Verhaltensmustern und verhilft zu effektiver Kommunikation. Auf allen Ebenen ist es möglich, sich seine eigenen Programme anzusehen, nutzbar zu machen oder zu verändern.

Als Lehrtrainerin für NLP nutze ich sowohl in der Therapie, als auch im Coaching und in der Supervision, Methoden, Modelle und Verfahren aus dem Neuro-Linguistischen-Programmieren.

 

 Kurze Info zur Geschichte des NLP

„Die Entwicklung der Neurolinguistischen Programmierung, NLP geht zurück auf Richard Bandler (*1950) und John Grinder (*1939). Ausgangspunkt ihrer Forschungen war die Frage: Was unterscheidet denjenigen der „nur“ kompetent ist, von demjenigen, der im gleichen Bereich überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt?

Modellieren herausragender Persönlichkeiten

Um diese Frage zu beantworten, wählten sie drei Vorbilder (Modelle), die als ausgezeichnete Psychotherapeuten anerkannt waren:

  • Fritz Perls, Begründer der Gestalttherapie
  • Virginia Satir, Begründerin der Familientherapie
  • Milton H. Erickson, Psychiater, der die moderne Hypnotherapie maßgeblich prägte

Bandler und Grinder untersuchten die Sprache, das non-verbale Verhalten und die mentalen Prozesse ihrer Modelle und entwickelten daraus später das sogenannte Meta-Modell der Sprache.

Verknüpfung verschiedener Disziplinen und Denkansätze

Im Verlauf ihrer Forschungen verknüpften Bandler und Grinder zahlreiche Disziplinen und Denkansätze. Neben der Psychologie und Psychotherapie spielten Erkenntnisse der Mathematik und Informatik, der Linguistik und der Neurowissenschaften bei der Entwicklung des NLP eine prägende Rolle. Zu den wichtigsten Einflüssen zählen die Arbeiten von Gregory Bateson, Alfred Korzybski, Noam Chomsky, Hans Vaihinger, Edward T. Hall, William Ross Ashby und Michael Gazzaniga.“ (www.dvnlp.de)

Weiterführende Informationen zu NLP in der Broschüre ‚Denkweisen‘ des DVNLP: http://www.youblisher.com/p/1102277-DenkWEISEN-Der-offizielle-NLP-Guide/